QUGA 2026 eröffnet

Mit einem lebendigen Auftakt auf dem Gutenbergplatz ist die 8. Wuppertaler Quartiersgartenschau gestartet: Oberbürgermeisterin Miriam Scherff eröffnete die QUGA 2026 als Schirmherrin und gab damit den offiziellen Startschuss für ein Programm, das Wuppertals grüne Orte, Nachbarschaften und engagierte Initiativen in den Mittelpunkt stellt.

Die QUGA zeigt schon heute, was die Bundesgartenschau 2031 im Großen sichtbar machen wird: Wuppertal ist eine Stadt mit starken Quartieren, besonderen Grünräumen und Menschen, die sich mit Herzblut für ihr Umfeld einsetzen. Die BUGA 2031 versteht sich als zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt für Wuppertal und die Region.

Ehrenamt als Motor: Historische Parkanlagen Wuppertal

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein Historische Parkanlagen Wuppertal e.V. Ohne das kontinuierliche ehrenamtliche Engagement des Vereins wäre die QUGA in dieser Form nicht denkbar. Die Quartiersgartenschau wurde 2018 von Dr. Antonia Dinnebier im Rahmen ihres Engagements beim Förderverein initiiert und wird seitdem gemeinsam mit Ehrenamtlichen des Vereins realisiert.

Der Förderverein setzt sich für den Erhalt der Wuppertaler Grünflächen ein, veröffentlicht Materialien, Bücher und Informationstafeln zu Grünanlagen und macht die Qualitäten der Parks und Freiräume im Stadtgebiet sichtbar. Damit knüpft der Verein an eine lange Wuppertaler Tradition an: Viele Grünflächen der Stadt gehen auf bürgerschaftliches Engagement zurück, und Vereine tragen bis heute dazu bei, dieses Erbe zu bewahren und zeitgemäß weiterzuentwickeln.

Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (l.) ist Schirmherrin der Quartiersgartenschau.
Foto: Daniela Ullrich

Vom Quartier aus gedacht

Die QUGA ist eine Gartenschau auf Quartiersebene. Statt auf das Jahr 2031 zu warten, lädt sie schon jetzt dazu ein, Wuppertals Grünräume neu zu entdecken, zu pflegen und gemeinsam zu erleben. Führungen, Spaziergänge, Arbeitseinsätze, Vorträge, Ausstellungen und Begegnungsformate gehören zum Konzept der Quartiersgartenschau.

So entsteht Jahr für Jahr ein wachsendes Netzwerk aus Vereinen, Initiativen, Nachbarschaften und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Genau darin liegt die besondere Stärke der QUGA: Sie macht sichtbar, dass Stadtentwicklung nicht erst mit großen Baustellen beginnt, sondern dort, wo Menschen ihre Quartiere kennen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam gestalten. In diesem Jahr ist der Verein Aufbruch am Arrenberg Pate der Quartiersgartenschau. Die Verantwortlichen nutzten die Gelegenheit und erfrischten sich zur QUGA am Trinkwasserbrunnen neben dem Spielplatz ein.

Der Verein Aufbruch am Arrenberg freut sich über den öffentlichen Trinkwasserspender im Quartier.
Foto: Daniela Ullrich

Ein starkes Zeichen für BUGAtal 2031

Die Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff setzte ein klares Zeichen: Die QUGA ist mehr als ein Veranstaltungsformat. Sie ist ein Vorgeschmack auf BUGAtal 2031 und ein Beispiel dafür, wie die Bundesgartenschau schon heute in die Stadt hineinwirkt. Wuppertals grüne Orte werden erlebbar, die Quartiere rücken näher zusammen, und das Engagement der Stadtgesellschaft bekommt eine Bühne.

Auch der erste BUGA-Baum wurde bei der Eröffnung sichtbar in Szene gesetzt: Ein aktuelles Reel zur QUGA-Eröffnung zeigt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff beim Angießen des Baums auf dem Gutenbergplatz. Mehr Einblicke gibt es außerdem über das Instagram-Profil der Oberbürgermeisterin.


Mit der QUGA 2026 wächst die Vorfreude auf BUGAtal 2031 weiter. Vor allem aber wächst das Bewusstsein dafür, wie viel grüne Qualität bereits heute in Wuppertal steckt und wie viel möglich wird, wenn Verwaltung, Vereine, Initiativen und Stadtgesellschaft gemeinsam anpacken.

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