BUGA-Förderverein “wächst zusammen”
Bilanz 2025: Förderverein der BUGA Wuppertal 2031 läutet Phase „Zusammen wachsen“ ein
Wuppertal. Die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 hat aufgehört, nur eine Vision zu sein. Bei der Jahresversammlung des Vereins „Freunde und Förderer der Bundesgartenschau Wuppertal 2031“ im 19. Obergeschoss der Stadtsparkasse Wuppertal zog der Vorstand eine wegweisende Bilanz. Mit Blick über das Tal auf die Kaiser- und Königshöhe – genau dort, wo die geplante BUGA-Hängebrücke entstehen soll – wurde klar: Die grüne Stadtentwicklung nimmt konkrete Formen an.
„Mit der Entscheidung des freiraumplanerischen Wettbewerbs haben die drei Kernareale der BUGA 2031 ein Gesicht bekommen“, betonte der Vorsitzende Holger Bramsiepe. „Aus reiner Zustimmung ist aktive Mitwirkung geworden. Unsere Aufgabe verschiebt sich jetzt: Wir machen Bürgerbeteiligung im Bergischen Städtedreieck möglich.“
Der Fahrplan zur Bundesgartenschau: 4 Phasen der Stadtentwicklung
Der Förderverein gliedert den Weg bis zum Großevent im Jahr 2031 in vier strategische Phasen:
„Chancen säen“ (Erfolgreich abgeschlossen)
„Zusammen wachsen“ (Aktuelle Phase ab 2026)
„Gemeinsam aufblühen“
„Zukunft ernten“
Mit dem Start der Phase „Zusammen wachsen“ werden die prämierten Entwürfe nun in reale Bauabschnitte überführt. Die Stadt Wuppertal geht damit den nächsten Schritt zur Realisierung der Bundesgartenschau.
Millionen-Großspende für die neue Parkanlage an der Tesche
Das Berichtsjahr war von einer außergewöhnlichen finanziellen Zuwendung geprägt. Die Gesamteinnahmen des Vereins beliefen sich auf rund 1,24 Millionen Euro. Highlight ist eine anonyme Großspende in Höhe von einer Million Euro. Diese Summe hat der Vorstand als zweckgebundene Rücklage für die künftige Parkanlage an der Tesche (Wuppertal-Vohwinkel) angelegt. Zudem wurde die zugesagte Förderung an die BUGA gGmbH in Höhe von 240.000 Euro bereits im fünften Jahr in voller Höhe erbracht.
Der rund 160 Mitglieder starke Verein blickt auf erfolgreiche Projekte in den Wuppertaler Quartieren zurück:
BUGA-Lokal Vohwinkel: Intensive kommunikative Begleitung des Infopunkts im Wuppertaler Westen.
Visiodrom Wuppertal: Aufstellung von zwei Informationscontainern direkt am Heckinghauser Gaskessel.
Quartiersgartenschau (QUGA): Förderung lokaler, grüner Initiativen in den Stadtteilen.
Pina-Bausch-Zentrum: Über 100 Schüler und Lehrkräfte erlebten die geplante Hängebrücke am Kolk bereits virtuell durch moderne VR-Brillen.
Ausblick 2026/2027: „Aktion 1.000 Bäume“ und Pop-up-Brücke
Für die kommenden Jahre stehen wichtige Meilensteine an. Neben neuen Informationsstelen an den künftigen BUGA-Arealen startet der Verein die „Aktion 1.000 Bäume“. Aus den Reihen der Mitglieder kam zudem ein kreativer Impuls für den Tourismus in Wuppertal: Eine temporäre Pop-up-Variante der Hängebrücke, um die Kaiserhöhe und Königshöhe schon vor 2031 versuchsweise miteinander zu verbinden.
Auch die Wuppertaler Kulturszene ist eng eingebunden: In Workshops haben Akteure der freien Szene und große Institutionen erste Formate entwickelt. Für 2027 sind zudem exklusive Arbeitskreise für Mitglieder sowie ein Gutschein- und Vorverkaufsmodell geplant.
Bürgerbeteiligung in Wuppertal: Jetzt mitmachen und mitgestalten!
Bis zur Eröffnung der BUGA 2031 bleiben noch fünf Jahre. Der Verein versteht diese Zeit als Gemeinschaftsaufgabe für die gesamte Stadtgesellschaft. „Eine Stadt, die ein solches Großprojekt vorhat, diskutiert darüber“, so Bramsiepe. „Aber der Ton entscheidet darüber, ob aus Kritik eine Verbesserung wird oder nur Lärm. Es liegt an uns allen, ob die BUGA die Stadt Wuppertal zusammenbringt.“
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