BUGA-Seilbahn: Start der Baugrunduntersuchungen

Auf der Königshöhe haben am Donnerstag, den 27. August, die Baugrunduntersuchungen für die im Rahmen der Bundesgartenschau 2031 (BUGA31) geplante Seilbahn begonnen. Mit Rammsondierungen und Bohrungen werden die geologischen und bodenmechanischen Verhältnisse im Bereich der geplanten Bergstation und der Seilbahnstützen untersucht.

Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere technische Planung, die anstehenden Genehmigungsverfahren und eine belastbarere Ermittlung der voraussichtlichen Projektkosten.

Baugrunduntersuchung schafft zunächst Erkenntnisse

„Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung ist es elementar, die Rahmenbedingungen möglichst früh zu klären“, sagt Niclas Lehr, Projektleiter für Seilbahn und Hängebrücke bei der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH. „Eine Baugrunduntersuchung schafft zunächst Erkenntnisse – sie schafft keine vollendeten Tatsachen. Gute Entscheidungen brauchen eine belastbare Informationsgrundlage. Das gilt insbesondere bei großen Investitionen, anspruchsvollen Genehmigungsverfahren und der besonderen Sensibilität der betroffenen Naturräume.“

Untersuchung ist Teil der Planung

Die Untersuchungen sind Bestandteil der laufenden Planungen für die Seilbahn. Die Maßnahme wurde seit Ende 2025 mit dem Ressort für Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal sowie der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Im Januar 2026 wurde sie dem Naturschutzbeirat der Stadt Wuppertal im Zusammenhang mit der erforderlichen Befreiung nach § 67 Bundesnaturschutzgesetz vorgestellt. Die entsprechende Befreiung wurde im Mai 2026 erteilt. Die darüber hinaus erforderlichen naturschutz- und forstrechtlichen Abstimmungen erfolgten durch die Untere Naturschutzbehörde in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

Arbeiten starten an der Königshöhe

Die Untersuchungen starten zunächst im Bereich der geplanten Bergstation an der Königshöhe. Im weiteren Verlauf sollen die erforderlichen Untersuchungen schrittweise entlang der geplanten Trasse in Richtung Talstation durchgeführt werden. Die Arbeiten werden auf die für die Untersuchungen erforderlichen Flächen und Eingriffsbereiche beschränkt und die zu schützende Vegetation mit Bauzäunen gesichert. Die geplante, rund einen Kilometer lange Seilbahn soll ab 2031 vom Bereich Boettingerweg über eine Mittelstation im Bereich des Grünen Zoos bis zur Königshöhe führen. Sie ist Bestandteil des Mobilitäts- und Erschließungskonzepts. Mit den nun beginnenden Untersuchungen wird ein weiterer notwendiger Planungsschritt umgesetzt. Über die konkrete Umsetzung der Seilbahn wird im weiteren Verlauf der Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren entschieden.

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