Spannende Funde auf künftigem BUGA-Areal

Auf dem Lokschuppen-Areal in Wuppertal-Vohwinkel wird sichtbar, wie Stadtgeschichte und Zukunftsprojekt zusammen kommen!

Am Rand des künftigen BUGA‑Geländes wurde gegraben - sogar mit schwerem Gerät wie einem Bagger. Warum? Schon im 10. Jahrhundert gab es die Siedlung Nathrath. Deshalb gilt eine kleine Fläche des zukünftigen mehr als 30 Hektar großen BUGA-Areals ins Vohwinkel als “archäologische Verdachtsfläche”. Denn wo Menschen gesiedelt haben, begraben sie auch ihre Toten.

An der Nathrather Straße in Vohwinkel starteten erste Bodenarbeiten auf dem zukünftigen BUGA-Areal. Foto: Kevin Bertelt

Und tatsächlich wurden bei den nun durchgeführten archäologischen Bodenuntersuchungen 40 bis 50 Knochenstücke gefunden - darunter Beinknochen, Wirbel, Rippen-, Schädel und Beckenfragmente, jedoch keine intakten Gräber. Die waren bereits in den 1960er Jahren entdeckt, aber bei dem damaligen Bau des Quartiers an der Nathrather Straße nicht näher beachtet worden.

Bei einer Führung erklärte Florian Odijk vom Ressort Denkmalschutz und -pflege der Stadt Wuppertal die Grabungen und Funde. Foto: Kevin Bertelt

Die jetzt gefundenen vielleicht “nur” 200 oder auch bis zu eintausend Jahre alte Knochen sowie zuden entdeckte Keramikreste aus dem 18. Jahrhundert werden nun sorgfältig dokumentiert. Die Planungen für Lokschuppen-Areal und BUGA laufen derweil wie geplant weiter.

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Bürgerbeteiligung zu BUGA-Areal Tesche