TU Wien gewinnt VDI-Wettbewerb zur BUGA
Mit der Prämierung der ersten drei Plätze ist der VDI-Wettbewerb „Integrale Planung“ Anfang Juli auf dem Campus Haspel der Bergischen Uni Wuppertal zu Ende gegangen. Den ersten Preis erhielt das Team der TU Wien für einen Entwurf des Betriebsgebäudes der für 2031 geplanten Hängeseilbrücke, der sich sensibel in den Forst der Königshöhe einfügt und vorbildlich mit Materialien und Ressourcen umgeht.
Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs stand unter dem Motto „Gateway Wuppertal – Neues aus Bestehendem schaffen“ und forderte interdisziplinäre Teams aus Architektur, Bauingenieurwesen, Technischer Gebäudeausrüstung und verwandten Fachrichtungen heraus, eine zukunftsfähige Lösung für ein reales Bauvorhaben im BUGA31-Kontext zu entwickeln. Im Mittelpunkt stand dabei das geplante Technik- und Torgebäude an der Königshöhe als südlicher Zugang zur künftigen Hängeseilbrücke.
Besonders gefragt war ein integraler Planungsansatz, bei dem Gestaltung, Tragwerk, Gebäudetechnik, Energie und Nachhaltigkeit zusammengedacht werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, praxisnahe Antworten auf die Frage zu finden, wie aus Bestehendem Neues entstehen kann – ressourcenschonend, funktional und mit hoher gestalterischer Qualität.
Die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 versteht den Wettbewerb als wichtigen Impuls für nachhaltiges Planen und Bauen. Die eingereichten Arbeiten zeigen, wie zukunftsweisende Architektur im Umgang mit vorhandenen Materialien, Flächen und Strukturen entstehen kann.
Mit dem ausgezeichneten Entwurf der TU Wien setzt der Wettbewerb ein starkes Zeichen für zirkuläres Bauen und innovative Planung im Sinne der BUGA Wuppertal 2031.