Unterwegs auf dem geplanten Radring

Wuppertal treibt den Ausbau seiner fahrradfreundlichen Infrastruktur voran. Am Samstag, den 6. Juni 2026, fand eine Radtour statt, die ein wichtiges Mobilitätsprojekt der Stadt in den Mittelpunkt rückte: den geplanten Wuppertaler Radring. Organisiert von der Betriebssportgemeinschaft Wuppertal (BSG Wuppertal), machten sich Oberbürgermeisterin Miriam Scherff, ein Team aus Stadtverwaltung und der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH sowie Vereinsmitglieder gemeinsam vom Bahnhof Varresbeck aus auf den Weg. Ziel der Tour war es, die Streckenführung und die anstehenden baulichen Herausforderungen direkt vor Ort zu begutachten.

Das Bild zeigt eine Gruppe Menschen mit Fahrrädern. Sie machen Pause. Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff ist eine der Radfahrenden und macht ein Selfie.

Zeit für ein Selfie mit Blick auf Nordbahntrasse und BUGA-Areal Tesche: Die Route des Radrings verbindet auch die drei BUGA-Areale.
Foto: BUGA Wuppertal 2031 gGmbH / Daniela Ullrich

Was ist der Radring Wuppertal?

Der Radring ist eines der wichtigsten Mobilitätsprojekte der kommenden Jahre. Die rund 35 Kilometer lange Route soll einmal rund um Wuppertal führen und bestehende Radverkehrsachsen wie die Nordbahntrasse und die Sambatrasse miteinander verknüpfen. Auf diese Weise soll eine durchgängige Radverkehrsverbindung im Süden Wuppertals entstehen.

·       Der Radring verbindet bestehende Radverkehrsachsen, Stadtbezirke und wichtige Ziele des Alltagsverkehrs miteinander.

·       Verbindung der Kernareale: Die drei Hauptareale der BUGA31 – Tesche, Zoo und Königshöhe – sind an die Route angebunden.

·       Vernetzung von Naturräumen: Der Radring verbindet Wuppertaler Parks, Wälder und Naturgebiete, darunter den Von-der-Heydt-Park und den Marscheider Wald.

·       Nachhaltiges Erbe: Auch über das Eventjahr 2031 hinaus soll der Radring dauerhaft bestehen, die Stadtteile besser verbinden und den Radverkehr im Alltag stärken.

Das Bild zeigt eine Gruppe von Radfahrenden. Sie stehen an einer roten Ampel am Stadion am Zoo in Wuppertal. Über der Gruppe fährt die Wuppertaler Schwebebahn.

Auf dem Weg zum BUGA-Areal Grüner Zoo mit Blick auf Stadion und Schwebebahn - das gibt es nur in Wuppertal.
Foto: BUGA Wuppertal 2031 gGmbH / Daniela Ullrich

Die Herausforderungen der Route

Dass das Projekt bei einer ersten groben Kostenschätzung von rund 27 Millionen Euro kein Selbstläufer ist, machten die Projektleiterinnen auf der Tour deutlich. Die Strecke gliedert sich in eine Vielzahl von Abschnitten, die schrittweise für den Radverkehr verbessert werden müssen.

Während mehrere Teilbereiche als Fahrradstraßen ausgewiesen werden können, stellen andere Abschnitte die Planer*innen vor besondere Herausforderungen. Forst- und Waldwege im Bereich der Königshöhe unterliegen strengen Auflagen, und komplexe Straßenquerungen erfordern sichere Kreuzungslösungen.

Das Bild zeigt drei Radfahrende, die einen Berg herunterfahren. Der Weg ist von Bäumen gesäumt.

Abfahrt im Wuppertaler Osten: Durch den Wald geht es hinunter Richtung Langerfeld.
Foto: BUGA Wuppertal 2031 gGmbH / Daniela Ullrich

 Das Kölner Ingenieurbüro SSP Consult untersucht derzeit die Vorzugsroute, erarbeitet eine Kostenschätzung und gibt einen Überblick über mögliche Fördermittel für das Projekt. Die Ergebnisse sollen Ende September 2026 vorliegen und am 12. November 2026 in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.

Der Blick voraus: Ratsbeschluss am 21. Dezember 2026

Um von der aktuellen Planungs- und Konzeptphase in die bauliche Umsetzung zu gelangen, steuert die Stadtverwaltung auf einen wichtigen Meilenstein zu: Am 21. Dezember 2026 soll dem Wuppertaler Stadtrat das Radring-Konzept zur Abstimmung vorgelegt werden.

Das Bild zeigt einen Screenshot einer Karte von Wuppertal, eingezeichnet ist eine Radroute. Sie soll einmal der Wuppertaler Radring werden.
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BUGA31 beim Schwebebahnlauf

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QUGA26: Wandern zwischen den Höhen