BUGA '31 übernimmt zwei Living Labs
Am Mittwoch hat an der Nordbahntrasse in Wuppertal die Schlüsselübergabe für zwei Gebäude aus dem internationalen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 2021/22 stattgefunden. Die Bundesgartenschau Wuppertal 2031 gGmbH hatte zwei der dort entstandenen Häuser gekauft und entwickelt sie zu sogenannten Circular Labs weiter – lebendigen Informations- und Begegnungsorten im Vorfeld der BUGA 2031.
„Mit den Circular Labs schaffen wir schon heute Orte, an denen die BUGA 2031 im Alltag der Wuppertaler*innen sichtbar und erlebbar wird“, sagt Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH. „Gleichzeitig zeigen wir, wie konsequente Wiederverwendung von Gebäuden im Sinne einer zirkulären Bauweise funktionieren kann.“
Das Haus „Prag“ soll im Laufe des Jahres zurückgebaut und unweit des künftigen BUGA-Areals in Wuppertal-Vohwinkel wieder aufgebaut werden. Dort soll es zunächst als Bürogebäude für die BUGA Wuppertal 2031 gGmbH dienen und damit einen frühen Baustein der Entwicklung im Westen der Stadt markieren. Später wird das Entree der BUGA 2031 durch den Pavillon bereichert.
Das Haus „Pécs“ verbleibt an der Nordbahntrasse und wird zu einem Info-Pavillon rund um die Themen Bundesgartenschau 2031, bürgerschaftliches Engagement und Stadtentwicklung ausgebaut. „Die Nordbahntrasse ist schon heute ein zentraler Ort für Bewegung und Begegnung – mit dem Info-Pavillon zur BUGA knüpfen wir genau daran an“, betont Daniela Ullrich, Projektleitung Kommunikation BUGA Wuppertal 2031 gGmbH. „Hier wollen wir informieren, mit den Menschen ins Gespräch kommen und gemeinsam Formate entwickeln, die Lust auf die BUGA machen.“
Im Haus „Pécs” an der Nordbahntrasse werden künftig Informationsangebote und Veranstaltungen rund um die Bundesgartenschau 2031 stattfinden. Zudem sind in Kooperation mit dem Wuppertaler Verein WupperVital insbesondere im Winter Sport- und Kursangebote geplant. Mit der Übernahme und Weiterentwicklung der Solar-Decathlon-Häuser setzt die BUGA Wuppertal 2031 ein sichtbares Zeichen für Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonendes Bauen. Materialien werden nicht neu produziert, sondern weiterverwendet und in einen neuen Kontext überführt – ganz im Sinne einer „Circular BUGA“, die weit über das Ausstellungsjahr 2031 hinaus wirken soll.