Wettbewerbsentwürfe: Ausstellung eröffnet
Im Lichthof des Rathauses Barmen wurde am Freitag die Ausstellung der Entwürfe des Freiraumplanerischen Wettbewerbs zur Bundesgartenschau 2031 eröffnet. Die Stadt Wuppertal und die BUGA Wuppertal 2031 gGmbH präsentieren dort sämtliche eingereichten Arbeiten, darunter den Siegerentwurf des Büros relais Landschaftsarchitekten Heck Mommsen PartGmbB aus Berlin. Die Ausstellung veranschaulicht, wie kreativ und ambitioniert das Thema nachhaltiger Freiraum in Wuppertal umgesetzt wird – ganz im Sinne des BUGA-Mottos „Zusammen wachsen“. Zur Eröffnung reisten auch Vertreter:innen des Siegerbüros aus Berlin an und erläuterten ihren prämierten Entwurf.
Eröffnungsrede und Bedeutung für die Stadt
Oberbürgermeisterin Miriam Scherff hob in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung des Wettbewerbs hervor: „Das, was wir hier heute machen mit der Öffnung der Ausstellung des freien und planerischen Wettbewerbs, ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Stadt. Es gibt ja vereinzelt Menschen, die leider den Standpunkt vertreten, dass die BUGA so eine Blümchenschau ist. Aber wir sehen ja gleich ganz eindeutig, dass das nicht der Fall ist. Denn die BUGA 2031 ist für die Stadt Wuppertal der größte Stadtentwicklungsmotor, den wir hier in den nächsten Jahren haben.“
Strategische Einbindung des Siegerentwurfs
Dr. Katrin Linthorst, Beigeordnete der Stadt Wuppertal, betonte die strategische Bedeutung des prämierten ersten Preises: „Sie werden vielleicht auch von dem Gefühl her bei dem ersten Preis merken, dass sich dieser Entwurf sehr, sehr gut in die Ideen und die Strategien der Stadt einbettet. Sie werden viele Bewegungsflächen sehen, Sie werden viel Grün sehen, Sie werden auch das Thema Gesundheit an der einen oder anderen Stelle wiederfinden, was mich ganz besonders freut.“
Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation
Die Ausstellung illustriert, wie Zirkularität, Klimaanpassung und dauerhafte Nutzbarkeit in den Planungen berücksichtigt werden. Dabei stehen großzügige Grün- und Bewegungsflächen, Spiel- und Aufenthaltszonen sowie Elemente der „Schwammstadt“ im Mittelpunkt. Vor Ort bot das Team der BUGA 2031 Wuppertal gGmbH zudem eine VR-Anwendung aus dem Digitalen Zwilling der Stadt an, mit der Besucherinnen und Besucher die geplante Hängeseilbrücke virtuell erleben konnten.
Beteiligung der Bürger:innen
Susanne Brambora-Schulz, Geschäftsführerin der BUGA Wuppertal 2031 gGmbH, lädt alle Wuppertaler:innen ein: „Sie haben jetzt die Möglichkeit, einen ersten Entwurf von einer Vision für die BUGA zu sehen – und Sie werden jetzt auch Teil davon, in den nächsten Jahren das mitzugestalten.“ Die Ausstellung im Rathaus Barmen ist bis einschließlich 4. Februar geöffnet und kann von allen Interessierten kostenlos besucht werden. Parallel dazu wird der Siegerentwurf im BUGA-Lokal in Wuppertal-Vohwinkel, Kaiserstr. 4, immer dienstags von 10 bis 16 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr präsentiert. Auch dort gibt es die Hängebrücke als VR-Erlebnis und auch dort gilt das Motto: „Zusammen wachsen“ – mitreden, mitgestalten, mitträumen.
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